2002 – „This Is My Time“

Vom Straßenmusiker zum WM-Hit-Songwriter

Cosmo setzte von Anfang an alles auf eine Karte. Schule abgebrochen, VW-Bulli startklar gemacht und raus aus der ostwestfälischen Provinz auf die Straßen der Republik. Mit einer gehörigen Portion Idealismus, jugendlichem Leichtsinn und zahlreichen Plänen im Gepäck zog er mit seinem ersten COSMOBIL durchs Land. Tagsüber spielte er auf den Straßen Berlins, Hamburgs oder Frankfurts, nachts knüpfte er auf Jam-Sessions neue Kontakte.

Zwei Jahre lebte er diesen Traum, bis er sich eingestehen musste, dass ihm eine entscheidende Zutat zum Glück fehlte: Geld.

Das sollte sich ändern, als Produzenten auf einen seiner Songs aufmerksam wurden. Sie suchten damals nach dem passenden Song für die Fußball-Weltmeisterschaft 2002 und arbeiteten mit Sasha zusammen. Sasha war sofort begeistert, unterstützte den jungen Künstler und nahm ihn mit zu TV Total, VIVA und MTV.

2003„All I Ever Need“

Mit „All I Ever Need“, der ersten Single seines Debütalbums „This Is My Time“, gelang Cosmo ein Achtungserfolg. Der Song lief deutschlandweit im Radio, erreichte die Top Ten der Airplay-Charts und machte ihn einem breiteren Publikum bekannt.

Schnell sprach sich herum, dass hier nicht nur ein talentierter Songwriter, sondern vor allem ein außergewöhnlicher Live-Künstler auf der Bühne stand.

Der große Durchbruch ließ dennoch auf sich warten. Während Cosmo bereits die Bühne mit Künstlern wie Xavier Naidoo, Raemonn und Peter Maffay teilte, spielte er nachts zusätzlich in House-Clubs mit DJs, um seine Miete bezahlen zu können.

2005„Das alles ändert nichts daran“

2005 fragte ihn die Berliner Sängerin Maya Saban, ob er mit ihr ein Duett aufnehmen würde. Die Deutsch-Pop-Ballade „Das alles ändert nichts daran“ entwickelte sich zu einem Top-20-Hit in Deutschland und zeigte eine weitere Facette seiner markanten Stimme.

Der gemeinsame Song markierte nicht nur einen musikalischen Erfolg, sondern auch den Beginn einer 15-jährigen Beziehung. Heute sind Maya und Cosmo stolze Eltern zweier Kinder.

2006 – Neuanfang mit eigener Vision

Mit seinem zweiten Album „HUMAN“ schlug Cosmo musikalisch neue Wege ein. Obwohl das Album kaum Aufmerksamkeit erhielt und schließlich zum Verlust seines Plattenvertrags führte, kam Aufgeben für ihn nie infrage.

Stattdessen gründete er sein eigenes Label, ordnete sich neu und begann, seine Karriere vollständig in die eigenen Hände zu nehmen. Aus dieser Phase entstand COSMOPOLYTIX – ein unabhängiger Weg, der ihn bis heute prägt.

„Feel Alive“ – Der internationale Durchbruch

In den folgenden Jahren spielte Cosmo unzählige Club- und Festivalshows rund um den Globus und veröffentlichte einen Dance-Track nach dem anderen.

Besonders „Beautiful Lie“ entwickelte sich zu einer außergewöhnlichen Erfolgsgeschichte. Der Song wurde zunächst von David Guetta unterstützt und galt lange als Geheimtipp der Szene. Drei Jahre später schaffte er schließlich den Sprung an die Spitze der Charts.

Die Geschichte dahinter klingt fast zu schön, um wahr zu sein: Ein portugiesischer Promoter entdeckte den Song auf YouTube, schickte ihn an verschiedene Radiosender, und Nova Era in Porto begann, ihn zu spielen. Kurz darauf folgten weitere Stationen. Der Erfolg schwappte schließlich bis nach Brasilien über – und Cosmo war zurück auf der internationalen Bühne.

„Everlasting Now“

In den folgenden Jahren teilte Cosmo die Bühne mit internationalen Größen wie Axwell, Steve Aoki und den Black Eyed Peas und etablierte sich als feste Größe der internationalen Dance- und Clubszene.

„The Phunkguerilla“

Parallel dazu gründete er 2008 gemeinsam mit Ausnahmebassist und Produzent Claus Fischer das Musikernetzwerk „The Phunkguerilla“.

Während Cosmo weltweit in der Dance-Szene unterwegs war, baute er sich in Deutschland damit ein zweites musikalisches Zuhause auf. Jazz, Soul und Funk wurden zu den tragenden Säulen des Projekts.

Die Alben „Let’s Work“ (2011) und „Kingdom on Fire“ (2017) brachten der Band ausverkaufte Clubtouren durch Deutschland und Europa ein. Bis heute bildet „The Phunkguerilla“ das kreative Fundament seines musikalischen Schaffens.

2016„Produzent & Songwriter“

2016 widmet sich Cosmo wieder verstärkt seiner Rolle als Produzent und Songwriter. Er arbeitet mit Nico Santos an dessen Debütalbum „Streets of Gold“ und vertont den bei Constantin Film erschienenen Kinofilm „Mein Blind Date mit dem Leben“.

2017 – „COSMO KLEIN & THE CAMPERS“

2017 begann Cosmo, erste Studiosessions in seinem Wohnmobil zu veranstalten. Musiker aus aller Welt fanden den Weg in sein rollendes Studio – darunter Justin Timberlakes Drummer Brian Frasier Moore oder die amerikanische Gitarrenlegende Cory Wong.

Aus diesen Sessions entstand ein neues Projekt: „COSMO KLEIN & THE CAMPERS“.

„Soul Fiction“

Weniger Funk, mehr Soul und eine Prise Pop: Mit „Soul Fiction“ präsentierte Cosmo eine neue musikalische Facette.

Das Album entstand während eines Roadtrips im COSMOBIL. Insgesamt besuchte er 26 Musiker und nahm sie direkt in seinem Wohnmobil auf. Da gemeinsame Studiosessions während der Corona-Pandemie nicht möglich waren, wurde das rollende Studio zur kreativen Zentrale eines außergewöhnlichen Albums.

INTERVIEW – COSMO KLEIN


SWR BIG BAND feat. COSMO KLEIN

Für die Grammy-geadelte SWR Big Band interpretierte Cosmo Klein im Rahmen der Konzertreihe „Heimspiel“ und unter der Leitung von Ed Partyka seine Songs in exklusiven Arrangements neu – ein musikalisches Gipfeltreffen zwischen Soul, Funk, Jazz und orchestraler Klanggewalt.


2025„Higher“

2025 erscheint mit „Higher“ die erste Single zu seinem neuen Album. Wieder hat Cosmo alle Instrumente selbst gespielt und den Song produziert.

2026„Jumping Bird“

Mit „Jumping Bird“ erscheint 2026 das bislang konsequenteste Album von „COSMO KLEIN & THE CAMPERS“.

Aufgenommen in den Beattime Studios in Berlin, hebt das Album den unverwechselbaren Sound der Band auf ein neues Niveau. Zur Besetzung gehören Cosmo Klein (Vocals & Drums), Stefan Fuhr (Bass), Ruben Grosse (Gitarre), Florian Menzel (Trompete & Flügelhorn), Marc Doffey (Saxophon) und Tini Thomson (Baritonsaxophon). Gastmusiker wie Hanno Busch und Peter Weniger ergänzen das Klangbild.

Die musikalischen Wurzeln reichen tief in Soul und Jazz, werden jedoch immer wieder durch eine ordentliche Portion Funk, eingängiges Songwriting und Cosmos unverwechselbare Stimme veredelt.

„Jumping Bird“ ist ein Nu-Funk-getriebener Roadtrip voller Groove, Energie und Lebensfreude. Songs wie „Can’t Get Enough“ laden zum Mitsingen ein, während Titel wie „Grand Pa“ oder „A Little Bit More“ eine sehr persönliche und emotionale Seite des Künstlers zeigen.

Mit „Who Came to Party“ verneigt sich Cosmo vor einem seiner größten Helden: George Clinton. Der Song ist eine Liebeserklärung an den P-Funk und zugleich ein weiteres Beispiel dafür, wie mühelos Cosmo Klein Tradition und Moderne miteinander verbindet.

01 // Roadtrip to Discoland
02 // Jumping Bird
03 // Can´t get enough
04 // A little bit more
05 // Together we grow old
06 // Grandpa
07 // How did u not know
08 // Who came to Party
09 // Booom
10 // Nothing at all
11 // One life
12 // Higher


„Roadtrip to Discoland“

Mit der zweiten Singleauskopplung „Roadtrip to Discoland“ widmet sich Cosmo den Wurzeln seiner Reise als Musiker.

Von 1992 bis 1995, stationiert in El Paso, Texas, verliebt sich der Soldatensohn aus Anröchte in Ostwestfalen nicht nur in die Musik, sondern auch in Teile der amerikanischen Lebensart. Der amerikanische Traum, etwas aus eigener Kraft zu schaffen und nicht jedes Scheitern als Niederlage zu verstehen, ließ den Teenager nicht los.

Zurück in Deutschland, auf dem platten Land der Soester Börde, schien der Traum vom Musikerdasein unerreichbar, bis Cosmo sich von allen äußerlichen Erwartungen frei machte und sich auf seinen „Roadtrip to Discoland“ begab.